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Ich bin ja in gewisser Weise der Meinung, daß sich alles im Leben und in der Welt in einer Art Gleichgewicht befindet und auch befinden muß. Vorgestern hatte ich grade eine interessante Diskussion über die Werte Gut und Böse, woher sie kommen und ob es das eine ohne das andere geben kann. Diese Diskussion könnte man auch über Glück und Unglück führen. Kann es das eine ohne das andere geben? Ich bin der festen Überzeugung, daß man wahres Glück nur dann erleben kann und wirklich zu schätzen weiß, wenn man auch das Unglück erlebt hat. Nur dann kann man sich wirklich über etwas freuen und etwas schönes wirklich schätzen und genießen. Die Frage, die sich mir gestern Abend gestellt hat, ist aber: Ist das umgekehrt genauso? Muß man das Glück erlebt haben, um auch wahres Unglück zu erleben? Kann es einem in einer gewissen Hinsicht schlecht gehen, ohne daß es einem vorher gut gegangen ist? Ich fürchte, die Antwort darauf ist "ja". Irgendwie ist das ungerecht. Aber vermutlich liegt das nur daran, daß ich für negatives generell empfänglicher bin.
25.10.06 14:11
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Anna (26.2.07 10:42)
Heya kleener
ich glaube uebrigens nicht, dass man unbedingt unglücklich gewesen sein muss um zu merken wenn man Glück hat! Stell dir doch einfach mal die Situation eines durchschnitts Buergers aus....kp, ist egal, meinetwegen aus Bad Steinhausen, vor.Der lebt sein ganzes leben mehr oder minder gluecklich/ungluecklich,hat halt ne frau die ihn zwar nicht richtig liebt, die ihm aber immerhin zwei Kinder geschenkt hat und um diese Familie zu ernähren muss er sehr viel arbeiten. (So stell ich mir zumindest die durchschnittssituation des Normalverbrauchers vor-nicht richtig glücklich aber auch nicht richtig unglücklich) So, jetzt beschließt dieser Typ einfach mal im Lotto mitzuspielen- und gewinnt; oder er verliebt sich in eine Frau, die ihn auch liebt, lässt sich scheiden und zieht mit ihr zusammen; oder er wird aufgrund außerordentlicher Leistung befördert- braucht nicht mehr so viel arbeiten und kann das leben mit seinen Kindern genießen...... so koennte man noch ne weile weiter machen, fakt ist doch, dass der Kerl auf jeden Fall merken wird, dass er Glueck hatte, dass er jetzt gluecklicher ist. Problem an der Sache ist: Glueck und Unglueck sind relativ. Was willst du z.B. einem Kind aus Nicaragua erzählen, dass den ganzen Tag Kaffee pfluecken und schleppen muss, damit es ueberhaupt was zu essen hat, wenn es in dein Badezimmer geht und anfaengt, dich als Gott zu feiern, weil du einen Hebel betaetigst und das kostbare Nass einfach zu fließen beginnt? Okay, das kann man nicht vergleichen, ich wollte auch nur aufzeigen, dass es schwer ist von Glueck oder Unglueck zu reden....
*knuddels*
Anni

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