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So, Zeit f?r den zweiten Eintrag...

Als ich gestern Nachhilfe gegeben habe, war ich fast unertr?glich gut drauf, ich wei? auch nicht so genau, was mit mir los gewesen ist, hab einen albernen Witz nach dem anderen gerissen. Ich glaub, den M?dels hat's gefallen, aber ansich w?rde ich ja schon gern mal M?uschen bei meinen Sch?lerinnen sein, was die so ?ber mich denken. Aber das werde ich wohl nie erfahren, was vermutlich auch besser so ist.

Daf?r war ich heute Abend beim Rollenspiel die meiste Zeit genervt. Ich frage mich warum... Ob mir der alberne Humor mancher Leute langsam auf den Keks geht... Wahrscheinlicher ist aber, da? ich einfach zu viel spiele. Dreimal pro Woche regelm??ig ist echt hart, vor allem, wenn man bedenkt, da? letzten Samstag noch eine 10st?ndige Ausnahmesession hinzukam. Das sollte ich vielleicht mal etwas reduzieren.

Schon interessant, wie schnell meine Stimmung manchmal umschwenkt, das hab ich heute Abend mal wieder gemerkt. Die meiste Zeit war ich ja genervt, aber trotzdem gab es so einige sch?ne Momente. Seltsam, da? ausgerechnet ich immer unter solchen Stimmungsschwankungen leide, wo ich doch Emotionen generell so verteufle - immer wieder zumindest, oder wenigstens, wenn sie in eine gewisse Richtung tendieren. Ich frage mich, warum ich das eigentlich tue... Bin ich zu zynisch? Oscar Wilde hat ja mal gesagt: "Ein Zyniker ist jemand, der von allem den Preis und von nichts den Wert kennt" - diese Aussage trifft haargenau auf mich. Vielleicht ist es also das...

Vielleicht bin ich auch einfach nur zu bequem. Gehe ich nicht immer den Weg des geringsten Widerstandes? Gehe ich ?berhaupt jemals Risiken ein? Ist es f?r mich nicht immer wichtiger, m?glichst viel zu vermeiden anstatt viel zu erleben? Aber ist das sinnvoll so? Kann es Freude ohne Leid geben? Licht ohne Schatten? Liebe ohne Schmerz? Und kann man diese Gegens?tze gegeneinander aufrechnen? Selbst wenn man es k?nnte, sollte man es? In anderen Dingen sage ich dazu nein, aber in dieser einen Hinsicht ja. Warum? Wieso bin ich so widerspr?chlich? Oder m?chte ich einfach nur in Selbstmitleid versinken? Vielleicht nach au?en bemitleidenswert wirken, um Aufmerksamkeit zu erhaschen? Lege ich mir selbst Steine in den Weg, um bemerkt zu werden? Ist meine selbstzerst?rerische Ader so ausgepr?gt?

Wieso hab ich so gro?e Probleme mit Gef?hlen, da? ich sie oft nicht mal einordnen kann? Wieso gelingt es mir nicht, sowas einfach abzustellen, oft auch wider besseres Wissen? Und warum st?ren mich Dinge, die mich nichts angehen und l?ngst abgehakt sein sollten? Vielleicht hab ich einfach deshalb ein so gro?es Problem mit meiner Gef?hlswelt, weil sie so f?rchterlich irrational ist. Und so ganz ohne Gef?hle w?re die Existenz ja auch vollkommen sinnlos - aber manchmal um so vieles einfacher...
2.11.05 00:26


Ich habe den Eindruck, da? recht viele Leute dieses Blog lesen, auch wenn es nicht viel Feedback gibt. Aber das ist vermutlich auch nicht Sinn der Aktion, und nein, das ist nicht als Beschwerde gemeint, also fa?t es bitte nicht so auf.

Ich stelle grade mal wieder fest, da? 6 Stunden Schlaf f?r mich irgendwie nicht ausreichend sind. Auch sollte ich mal meinen S??igkeitenkonsum drastisch reduzieren und im Gegenzug dazu meine Bewegungsrate erh?hen, w?rde sich auf alle F?lle positiv auf meine miserable Linie auswirken. Morgen stehen erstmal 15 km Fahrrad fahren auf dem Programm, das kann ja nur gut sein. Ich werde mal versuchen, regelm??ig Gumminastik zu betreiben; vielleicht sollte ich lieber erstmal klein anfangen, etwa mit 20 Situps am Tag, bis ich das soweit automatisiert habe, da? ich mich nicht mehr dazu zwingen mu?. Dann kann ich das Pensum immer noch erh?hen...

Ich habe nochmals ?ber eine Aussage nachgedacht, die ich vor kurzem geh?rt habe, da? man n?mlich Geschlechter etwas weiter differenzieren sollte. Da hie? es, da? man zwischen "gender" (m?nnlich/weiblich) und "sex" (maskulin/feminin)unterscheiden k?nne. Ich finde diesen Ansatz eigentlich recht interessant, weil ich noch nie dar?ber nachgedacht habe, da? das "k?rperliche" vom "geistlichen" Geschlecht getrennt sein kann. Je mehr ich dar?ber nachdenke, desto mehr Sinn macht es allerdings. Demnach w?re ich in der Tat m?nnlich und feminin, wie mir ja schon so manche Leute best?tigt haben; schlie?lich wurde ich ja auch mal f?r schwul gehalten, mit der Begr?ndung, da? ich "zu lieb f?r einen Kerl" w?re. Auch jemand anders hat mir schon gesagt, da? ich durchaus feminine Z?ge an mir h?tte, und das wird wohl auch der Wahrheit entsprechen... Das w?re auch eine gute Erkl?rung daf?r, warum ich oft eine sehr gute platonische Freundschaft zu Frauen aufbauen kann, in der Regel besser als zu M?nnern. Das hei?t nicht, da? ich mit meinem Geschlecht als Kerl unzufrieden w?re, aber ich kann mit Frauen ohne Zweifel leichter reden, weil da der m?nnliche "konkurrenzkampf" nicht zu Tage tritt. Den w?rde es vermutlich auch mit den meisten meiner m?nnlichen Freunde nie geben, aber irgendwie macht man sich ja von dem, was die Gesellschaft so an einen herantr?gt, nicht frei. Auf jeden Fall ?ffne ich mich Frauen gegen?ber schneller und leichter.

Wenn ich diese Theorie nun einmal ?bernehme, so denke ich, da? bei den allermeisten Menschen die Kombination sozusagen einheitlich ist, also m?nnlich+maskulin und weiblich+feminin. Vielleicht f?hle ich mich deshalb oft als Au?enseiter oder, neutraler formuliert, teilnahmsloser Beobachter, weil ich instinktiv merke, da? die meisten Menschen anders "gepolt" sind als ich. Spontan f?llt mir eigentlich nur eine Person ein, die auch "uneinheitlich" ist, und zwar genau anders herum, also weiblich+maskulin. Vielleicht verstehen wir uns deshalb so gut, wir sind sozusagen zwei Kehrseiten derselben, seltenen M?nze in einem ganzen Berg anders gepr?gter M?nzen. Es w?rde auch erkl?ren, warum wir nicht so die Beziehungsmenschen sind; denn wenn ich die Theorie fortsetze, so w?rden stets genau entgegengesetzte M?nzseiten aneinander kleben, also w?rde MM mit WF zusammenpassen und MF mit WM (die K?rzel sollten klar sein). Wenn nun also die Anzahl von MM und WF klar ?berwiegt, so haben diese Menschen nat?rlich viel mehr Auswahl als die wenigen MF- und WM-Menschen. Wie positive und negative Ladungen w?ren diese "Typen" so gestrickt, da? sie stets das Gegenteil von sich anziehen, und wieder einmal wird mir bewu?t, da? die Welt in praktisch all ihren Facetten tief von Dualit?t gepr?gt ist.

Zum Thema Dualit?t f?llt mir etwas anderes ein, eine Theorie, die eine Kommilitonin von mir mal aufgestellt hatte. Fast alle Menschen sind sich dar?ber einig, da? vollkommene Sch?nheit und Anmut etwas weibliches ist, auch heterosexuelle Frauen k?nnen oft anderen Frauen mehr nat?rliche Sch?nheit abgewinnen als M?nnern - insbesondere, wenn sie nackt sind. Ihre Theorie war nun, da? dies daran liegt, da? der m?nnliche K?rper eine Ausnahme zur dualen Natur der Welt liefert. Genauso wie alles sein Gegenteil hat (Licht und Schatten, Feuer und Wasser, Gut und B?se, Himmel und H?lle und so weiter), so existiert auch beim Menschen alles doppelt - zwei Arme, zwei Beine, zwei Augen, zwei Ohren. Selbst die scheinbaren Ausnahmen wie Mund und Nase werden durch die doppelten (eigentlich sogar doppelt doppelten) Z?hne beziehungsweise Nasenl?cher ausgeglichen. Beim weiblichen K?rper ist diese Dualit?t bei den Br?sten und Schamlippen praktisch vollkommen, beim M?nnlichen jedoch nicht - M?nner haben zwar zwei Hoden, aber nur einen Penis, der die generelle Dualit?t des K?rpers, des Seins und der Welt ansich zu verleugnen scheint. Sicher, auch er hat sein Gegenst?ck im weiblichen Genital, doch die nach au?en zur Schau getragene Einzelkeit und damit Unvollkommenheit war in den Augen meiner Kommilitonin der Grund, warum M?nner generell als weniger sch?n angesehen werden als Frauen. In dieser Detailf?lle hat sie es zwar nicht gesagt, aber ich denke, meine eigenen Gedanken dazu decken sich mit ihren. Ist dies wirklich der Grund, warum Sch?nheit immer mit etwas weiblichem assoziiert wird? Wenn ja, so w?rde dies bedeuten, da? Dualit?t eines der wesentlichen Prinzipien der Welt ist - auch in der menschlichen Psyche. Je mehr ich dar?ber nachdenke, desto sinnvoller erscheint es mir. Der Goldene Schnitt ist schlie?lich ebenfalls in der Natur "eingebaut" und findet sich beim Sch?nheitsempfinden des Menschen wieder - warum dann nicht auch etwas wesentlich simpleres wie Dualit?t?
3.11.05 00:59


Ja, maskulin bin ich definitiv nicht, das wird mir gerade wieder deutlich bewu?t. Wie kommen andere M?nner mit ihren Problemen klar? Schaffen sie es ?berhaupt? Oder geben sie nur vor, immer Herr der Lage zu sein? Warum mu? es so sein, da? Frauen Schw?che eingestehen d?rfen, w?hrend diese bei M?nnern verlacht wird? Ist es nicht eigentlich ein Zeichen von St?rke, sich seinen Problemen zu stellen und zuzugeben, mit ihnen ?berfordert zu sein? Ich bin davon ?berzeugt, und man h?rt es ja auch immer wieder - aber die Realit?t scheint wieder einmal anders auszusehen, zumindest ?ber weite Strecken. Und dabei ist heute Welt-M?nner-Tag... Etwas Sinnloseres kann es wohl auch kaum geben.

Aber vielleicht werden ja auch Probleme von M?nnern ernst genommen, und ich bilde mir nur ein, da? diese von der Gesellschaft nicht f?r voll genommen werden. Oder ich bin wieder zu zickig und nehme Dinge um mich herum negativer wahr, als sie eigentlich sind. Aber ist das wirklich so? Oder habe ich nur eine falsche Auffassung der Realit?t? Ist es nicht faszinierend, da? es praktisch nie eine absolute Wahrheit gibt? Da? all unsere Meinungen, ?berzeugungen und auch das, was wir als wahr und falsch betrachten, von unserem Standpunkt und unserem Verst?ndnis abh?ngen? Beim Sprechen ?ber abstrakte Begriffe kommt es unweigerlich vor, da? Menschen verschiedene Nuancen in einen Begriff hineininterpretieren, die die pers?nliche Meinung und die Auffassung von wahr und falsch, von Wahrheit und L?ge teilweise enorm beeinflussen k?nnen. Vielleicht ist das der Grund, warum die Mathematik so faszinierend ist - ihre Wahrheiten sind absolut, sie sind an nichts gebunden, an keine gesellschaftlichen Konventionen, keine pers?nlichen Auffassungen, an gar nichts. An ihnen kann nicht ger?ttelt werden. Mathematik IST Wahrheit. Nur schade, da? sie so wenig mit der menschlichen Existenz und all ihrer Irrationalit?t zu tun hat. Sie ist auf viele Dinge anwendbar, aber selten auf etwas wirklich Grundlegendes. Menschen sind irrationale, unlogische Wesen, angefangen bei ihrer Existenz an sich bis zu ihrem Verhalten. Es gibt keine logischen "If - then"-Befehlsabfolgen in der Psyche des Menschen. Zweifellos ist es das, was das Menschsein ausmacht - der Mensch ist personifizierte Irrationalit?t. Aber ist die Natur des Menschen immer das Erstrebenswerte? Ist es immer richtig, wirklich menschlich zu sein? Einfacher w?re mehr Logik in menschlichem Verhalten allemal - f?r einen selbst und auch f?r andere. Aber ist Einfachheit immer erstrebenswert, gar richtig? Fragen, auf die es keine Antwort gibt - nicht nur wegen des Fehlens einer klaren Wahrheit und Richtigkeit...
4.11.05 01:37


M???digkeit kennt keine Grenzen... M???digkeit kennt kein Pardon...

Heute habe ich mal einen wirklich sch?nen Abend verbracht, mit zwei Sch?lerhilfe-Kollegen in einer Kombination aus Caf? und Kneipe. Warum mache ich das eigentlich nicht ?fters, bzw. warum habe ich das nicht ?fters gemacht? Habe ich nicht sowieso etwas in meiner Jugend verpa?t? All die Dinge, die man so als typischer Teenager so macht... Spontan in den Tag hineinleben, Leute kennenlernen, immer unterwegs sein, Party machen, seine Freiheit genie?en, seine Grenzen austesten, zwanglos flirten und Leute kennenlernen... All das fehlt in meinem Leben, und ich vermute, da? das auch nichts macht. In jedem Fall ist es sinnlos, sich dar?ber Gedanken zu machen, denn vorbei ist vorbei - ich habe keine Chance, irgend etwas nachzuholen.

Es soll typisch sein f?r Zwillinge, da? sie stets Angst haben, etwas zu verpassen, und ich kann das in gewisser Weise best?tigen, z.B. bei Filmen oder Sport?bertragungen. Aber seltsamerweise habe ich in meinem Leben so vieles verpa?t bzw. so vieles ausgelassen. Ich habe immer mal wieder Anwandlungen, da? mich das eigentlich st?rt, aber irgendwie bin ich auch wieder froh darum. Es macht mich auf jeden Fall ungew?hnlich - aber auch besonders? Oder kommen meine "wilden Jahre" etwa noch? Ich bin in fast allen sozialen Aspekten ein totaler Sp?tz?nder. Ob erster Ku?, erste Freundin, erster Sex, ich bin in all diesen Dingen Jahre sp?ter als der Durchschnittsmensch. Ob mein soziales Ich einfach nur ein paar Jahre entwicklungsverz?gert ist? Fange ich mit 30 an zu rauchen, auf Parties zu gehen und M?dels reihenweise flachzulegen? Ich kann es mir nicht vorstellen. Aber lebt man nicht nur einmal? Kann man sowas nachholen, und sollte man es, wenn man k?nnte? Warum fange ich ?berhaupt an, an sowas zu denken? Eine Art von Torschlu?panik? Sp?re ich langsam, da? ich alt werde?

Gut zweieinhalb Jahre, dann steht die 3 vorne... Und was habe ich bisher erreicht im Leben? Eigentlich gar nichts. Sicher, ich habe Abitur gemacht, Zivildienst geleistet und beinahe ein Studium abgeschlossen. Aber viel investiert habe ich da nicht, ich bin immer gut mit wenig Aufwand durchgekommen. Von der Welt habe ich kaum etwas gesehen, ich bin nach wie vor sehr naiv, und beruflich hab ich auch noch nichts geleistet. Mein sozialer Werdegang entspricht dem von vielen Menschen, die 8 oder 10 Jahre j?nger sind als ich. Ist das Leben an mir vorbeigelebt? Wurde es an mir vorbeigelebt? Habe ich am Leben vorbeigelebt? Dabei habe ich doch eigentlich ganz gute Voraussetzungen - ich habe eine gute Auffassungsgabe, bin sprachbegabt und verf?ge ?ber ein relativ gutes Allgemeinwissen. Doch meine spzialen F?higkeiten sind dagegen unterentwickelt. Ich war nie ehrgeizig, bin nie Risiken eingegangen, wollte immer alles lieber so ?berschaubar haben, wie es ist, anstatt etwas neues kennenzulernen. Als D&D-Charakter h?tte ich wohl eine sehr hohe Intelligenz, aber eine niedrige Weisheit, und ich glaube, da? man nicht nur bei D&D mit einer hohen Weisheit besser f?hrt. Was h?tte wohl jemand anders als ich mit meiner Intelligenz angefangen? Habe ich mein Potential nicht vollkommen verschenkt? Oder bilde ich mir da zuviel ein auf meine angeblichen "F?higkeiten"? Angenommen, ich habe Recht, mit allem - w?re es dann nicht schade, da? ein sozialer Einfaltspinsel mit einem ?berdurchschnittlich intelligenten Gehirn geboren wird? Schade f?r die Gesellschaft, da? ihr eine potentiell sehr gute Arbeitskraft verloren gegangen ist, und schade f?r diesen Einfaltspinsel, da? er sich dieser Diskrepanz in seinem Kopf bewu?t ist. Denn eins steht fest: Ignorance is bliss...

Ich stelle in der Tat immer wieder fest, da? Menschen, die einfacher gestrickt sind, eher gl?cklich werden als solche, die ?ber den eigenen Tellerrand sehen k?nnen, weiter und tiefer sehen k?nnen. Simplere Menschen werden seltener von Selbstzweifeln geplagt und k?nnen sich oft nicht in andere Menschen hineinversetzen. Die daraus resultierende Egozentrik tut diesen Leuten mit ziemlicher Sicherheit gut. Nicht umsonst ist die Selbstmordrate bei ?berdurchschnittlich intelligenten Menschen deutlich h?her. Vielleicht sind sie sich einfach der Bedeutung der eigenen Existenz mehr bewu?t, wei? sie sich auch in andere Leute hineinversetzen k?nnen - und ihr Leben in einen gr??eren Zusammenhang bringen k?nnen. Verglichen mit der Welt ist die eigene Existenz eigentlich ein Nichts ("Wie kann das Sein sein, wenn das Nichts nicht ist?"). Es gibt 6 Milliarden Menschen auf der Welt, sie werden alle eines Tages sterben, und niemand wird sich lange an sie erinnern. Seit Jahrtausenden gibt es Menschen, die versuchen, gl?cklich zu werden, sich bekriegen und Nachkommen zeugen. Einige sind besser durchgekommen, andere weniger - aber zu welchem Zweck letztlich? Und wenn man dann noch hochrechnet, da? die Menschen auf der Uhr der Erdgeschichte ungef?hr seit 5 Sekunden existieren, und die Erde nicht mal ein Staubkorn im Universum ist, dann fragt man sich doch wirklich, worum man sich eigentlich all die ganzen Sorgen macht. Menschen k?nnen einfach nicht akzeptieren, da? ihre Existenz klein und sinnlos ist - nur so und nicht anders kann man Religion als Institution ?berhaupt erkl?ren. Aber das schreib ich vielleicht ein anderes Mal auf...
6.11.05 01:54


Interessant, da? Dinge, die einen eigentlich nichts angehen und schon seit Monaten abgehakt sein sollten, einem immer noch weh tun k?nnen. Auch interessant, da? etwas, was ganz viele Menschen als das sch?nste auf der Welt sehen, so unendlich weh tun kann.

Oft macht man ja bei Emotionen f?r andere gewisse Abstufungen: schw?rmen, verliebt sein, lieben. Ich glaub, Phase 2 (also verliebt sein) ?berspring ich immer. Schw?rmen kommt schon mal vor, aber so richtig starke Gef?hle entwickle ich nur, wenn ich die entsprechende Person schon sehr lange kenne, und man k?nnte dann wohl sagen, da? das direkt in Phase 3 springt. Was eigentlich gar nicht schlecht ist, das bedeutet n?mlich, da? man dagegen etwas tun kann, da? man sich gegen solche Gef?hle sperren kann. Nur einmal ist es mir passiert, da? solche Gef?hle ungebeten kamen und sich dann auch nicht vertreiben lie?en, und so krass werd ich sowas wohl eh nicht mehr erleben... Zum Gl?ck.
11.11.05 10:26


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